Diary #6
Am Freitag war ich beim Arzt. Die ganze Zeit war mir klar das irgendwas mit mir nicht stimmt. Ich war übellaunig, gereizt, sehr inmichgekehrt, unkonzentriert, permanent Müde und irgendwie kraftlos.
Zuerst hab ich das weggeschoben „ach Vitamin und Mineralstoffmangel“ aber es wurde nicht besser auch nicht schlechter. Die Wochen gingen und es stand unser Osterurlaub vor der Türe.
In den ersten 4 Tagen war ich nicht in der Lage zu schlafen oder meine Aufgaben zu erledigen. Ich lag nur und es ging mir schlecht als ob ich krank werden würde. Ab ca. Mittwoch gings bergauf. Aber die Arbeit kam auch wieder. Leider muss ich zugeben so schwer war der Montag nach einem Urlaub noch nie als an diesem letzten.
Meine Diagnose lautet depressive Verstimmung.
Das war erstmal ein Brett. Am Freitag musste ich mich sammeln und versuchte irgendwie damit umzugehen es anzunehmen. Klar es ist jetzt keine unheilbare Krankheit aber für mich ist diese Diagnose ein Hammer den ich verdauen musste.
Es kommen jetzt noch ein paar Untersuchungen des Herz- Kreislaufsystems dazu.
Ausserdem muss ich abnehmen. Yeah meine Wampe war teuer…
Meine Therapie sieht jetzt vorerst so aus:
- 4 x die Woche eine halbe Stunde joggen
- Bildschirmzeit reduzieren
- Hobbys nachgehen
- Autogenes Training
- Mediation
- Kaffee reduzieren
- Abnehmen
Na ja ich hoffe ich krieg das hin. Ich hab auch ein pflanzliches Medikament bekommen.
Ich denke ich bin stark genug das ich das wieder hinbekommen kann. Ich muss einfach an mir arbeiten.
ABRENZEN: LERNEN NEIN ZU SAGEN
Ich muss endlich mehr auf mich zu schauen und lernen nein zu sagen. Das wird die größere Baustelle. Darin bin ich wirklich schlecht.
Nun ja kein Erfolg ohne Hindernisse, also packen wirs an.

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